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Was macht eine gute Website aus?

von | Aug 2, 2019 | Digital

Responsive sein reicht nicht mehr aus.

Progressive Web-Apps, native mobile Apps und Frontend Frameworks sind das neue Website-Benchmarking. Konzipiert nach Mobile-First mit Customer Sevice Chatbots und Push-Up Message auf Grundlage von Artificial-Intellegance um die Conversion-Rate der Seite kontinuierlich zu pushen.

Keine Sorge. So ein Art von Beitrag wollten wir Ihnen ersparen! 🙂

Der Titel dieses Blogbeitrags lautet: “Was macht eine gute Website aus” und um dabei Leser mit unterschiedlichem Vorwissen abholen zu können, wollen wir die Thematik hiermit ein wenig ganzheitlicher und genereller beleuchten.

Wir arbeiten uns langsam durch alle Teilbereiche im Prozess des Webdesigns und werden immer wieder kleine Checklisten durchgehen, die wichtige Punkte unterstreichen sollen.

Gründe für eine eigene Unternehmenswebsite

Doch wofür das ganze? Lassen Sie uns zuerst einmal mögliche Vorteile erörtern, die der Betrieb einer eigenen Webseite so mit sich bringt:

Gefunden werden:

Ganz einfach: Wer in unserem digitalen Zeitalter ein Arzt, Handwerker, Restaurant oder Frisör sucht, der fragt Google um Rat. Verfügt ein Unternehmen über keine Website, kommt es hierbei gar nicht erst in die Auswahl.

Vertrauen Erwecken:

Rund 66 Prozent der User geben zudem an, dass sie Firmen, die über keine Website verfügen, nicht vertrauen. (Quelle: Statista 2019)

Kunden gewinnen:

Die Website ist also vergleichbar mit dem Schaufenster beziehungsweise dem Eingangsbereich Ihres Unternehmens. Durch die eigene Seite können Sie einen Besucherstrom an Laufkundschaft oder Surfkundschaft erzeugen, weit über örtliche und räumliche Grenzen hinaus.

Und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Darüber hinaus aber kann eine Webseite auch viele individuelle bestimmte Funktionen erfüllen, um aktiv zum Unternehmenserfolg beizutragen. Das führt uns direkt zur ersten und wichtigsten Phase im Prozess der Website-Erstellung: dem Konzept.

1. Das Konzept

Das Konzept ist das Herz des Gesamten Prozesses und zwingt uns, die Frage “ Was macht eine gute Webseite aus” zwingend mit einer Gegenfrage zu beantworten. “Wann ist meine Seite eine gute Seite?”

Was für Ziele sollen erfüllt werden, welche Zielgruppe soll erreicht werden? Welche Inhalte werden bereitgestellt und wie werden diese strukturiert um den User am benutzerfreundlichsten und effizientesten durch die Seite zu führen?

Diese Aspekte sind Bestandteil der konzeptionellen Planung einer Website und wegweisend für alle weiteren Bereiche, denn ob ich Produkte verkaufen, Kundendaten erheben oder über meine Produkte informieren will hat große Auswirkungen auf Technik, Design und die Architektur der Inhalte.

Wenn man im Kontext einer Website über die Architektur spricht, also den Aufbau und die Struktur der Inhalte spricht, ist häufig von Benutzerfreundlichkeit die Rede, die sogenannte Usability. Folgende Faktoren machen eine gute Usability aus:

  • Effektivität: Der Nutzer erreicht sein Ziel (z.B. Bestellung oder Kontaktformular)
  • Effizienz: Erreichen dieses Ziels mit wenig Aufwand (Klicks, Zeit)
  • Zufriedenheit: Der Besucher empfindet die Nutzung der Website als angenehm und nimmt diese als vertrauenswürdig wahr.

Checkliste:

Fassen wir also die wichtigsten Punkte im konzeptionellen Vorgehen zusammen:

  • Klar definierte Ziele & Zielgruppe
  • Sinnvolle und einfache Funktionen
  • Übersichtlich Strukturierte und definierte Inhalte
  • Berücksichtigung von Usability-Faktoren

2. Technik

Der Bereich der technischen Umsetzung ist sicher der umfassendste und wahrscheinlich auch komplexeste Bereich. Unterschiedliche Programmiersprachen, unterschiedliche Systeme unzählige Möglichkeiten. Um hierbei nicht allzuweit ins Detail zu gehen und auch für diejenigen Leser unter Ihnen, nützliche Takeaways bereitzustellen – Gemessen am fertigen Produkt – hierauf kommt es an:

Responsive Design

Ein wichtiger Aspekt ist die allgemeine Zugänglichkeit. Ihre User müssen die Möglichkeit haben Ihre Seite zu erreichen und die Inhalte bestmöglich dargestellt zu bekommen, unabhängig davon mit welchem Endgerät (also PC, Tablet, Smartphone) sie unterwegs sind.

Dieser Vorgang nennt sich responsives Design, also die Anpassung des Webdesigns an die Größe des Endgeräts mit dem der User unterwegs ist. Das System erkennt also das Gerät und das Format und passt dahingehend die Inhalte an.

Und im Jahre 2019 in dem die meisten Webseiten weitaus mehr mobile Seitenaufrufe haben, ist responsive Design kein „Nice2have“ sondern der absolute Standard. Viele Seitenbetreiber und Entwickler konzipieren Ihre Webseiten mittlerweile sogar primär für das Smartphone und passen im Nachgang die Inhalte für die Desktop Größen an

Schauen wir uns also den nächsten Punkt im Bereich der technischen Umsetzung an:

Kennen Sie das? Nervig oder?
Wirklich niemand mag langsame Webseiten!

Das Resultat sind frustrierte User, die sich direkt den nächstbesten Konkurrenten für Ihr Anliegen suchen. Es wurde bereits in vielen Web-Statistiken belegt, dass die Absprungrate (also Besucher die Ihre Seite direkt nach Betreten wieder Verlassen) mit längeren Ladezeiten erheblich steigen.  Das ist allerdings nicht der einzige Nachteil, denn auch Suchmaschinen strafen langsame Webseiten ab und stufen diese im Ranking herunter.

Checkliste:

Lassen Sie uns die wichtigsten Punkte hierzu zusammenfassen:

  • Responsive Design
  • Schnelle Ladzeiten
  • Sauberer & Minimalistischer Code
  • aktueller Standard, sprich kein Wartungsstau der Sicherheitslücken lässt

3. Inhalt

Wenn es um die Inhalte Ihrer Website geht gilt Content is King.

Wer mit seiner Website überzeugen möchte muss ansprechende Inhalte bieten. Denn Ihre Besucher steuern Websites nicht wahllos an sondern suchen nach Informationen oder Lösungen.  Liefern Sie also Content, der einen Mehrwert darstellt.

Wie kann das aussehen?

Problemlösung

Lösen Sie ein beispielsweise ein Problem. Veröffentlichen Sie Ratgeber, Leitfäden, Anleitungen oder Tutorials zu kleinen aber wichtigen Themen in Ihrer Branche.

Kurzes Beispiel könnte eine Konditorei sein, die einfache Rezepte veröffentlicht und den Ablauf schön bebildert damit Ihren Kunden dem folgen können.

Information

Sie haben erklärungsbedürftige Leistungen oder Produkte? Informieren Sie doch! Dadurch bauen Sie zusätzlich das Informationsgefälle ab (Sie wissen alles, Ihr Kunde wenig) Auch Suchmaschinen belohnen Sie, wenn Sie auf Ihrer Webseite mit viel Content einen Informationspool schaffen.

FAQ wären ein gutes Beispiel hierfür. Beispielsweise ein Telekommunikationsunternehmen dass wiederkehrende Kundenfragen in einem Bereich Ihrer Website veröffentlich um darauf zu verweisen.

Themennahe Inhalte

Finden Sie Themen die in direkter Verknüpfung zu Ihren Produkten und Leistungen stehen und welche die Zielgruppe ebenso interessieren. Beispielsweise in Form von regelmäßigen Blog-Artikeln.

Ein Kunde eines Designer-Möbelstücks interessiert sich mit sicher auch für Inneneinrichtungstipps, Gartengestaltung oder den Trends saisonaler Wandfarben.

Tipps zur Content-Erstellung:

  1. Schreibstil: Schreiben Sie einfach und verständlich für Ihre Leser und nicht für sich selbst.
  1. Umfang: Alle Inhalte der Seite sollten so lang wie nötig und so kurz wie möglich sein.
  1. Formate: Finden Sie passende Formate! Gute Webseiten bieten einzigartige Inhalte im richtigen Format. Das kann neben Text, Bild, Grafiken auch mal ein Video sein.
  1. Qualität: Texte müssen fehlerfrei, einzigartig und sinnvoll geschrieben sein.
  1. Struktur: Untergliedern Sie diese in fünf bis sieben Zeilen in einen Absatz und arbeiten Sie mit Überschriften und Zwischenüberschriften.

Checkliste:

Zusammengefasst kommt es inhaltlich bei einer Website auf Folgendes an:

4. Design

„Design ist der Vermittler zwischen Information und Verständnis.“ So lautet ein Zitat von Richard Grefé, Designstratege. Und so sollte die Gestaltung der Website auch gesehen werden, als unterstützendes Hilfsmittel in der Kommunikation von Inhalten.

Doch die Anforderungen an die Gestaltung variieren von Zeit zu Zeit und vor allem mit der Popularität von Smartphones und deren Internetnutzung ergeben sich auch im Designbereich ganz neue Herausforderungen.

Die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen beträgt mittlerweile nämlich nurnoch 8 Sekunden! Mehr Zeit bleibt Ihnen zum überzeugen nicht. Mit ansprechender Gestaltung können Sie innerhalb kürzester Zeit Vertrauen erwecken und potenziellen Kunden zeigen was sie bei Ihnen erwartet.

Ein Friseursalon beispielsweise bietet nicht nur einen Haarschnitt – hier bekommen Kunden Schönheit, Lifestyle und Wohlbefinden geboten und diese Athmosphäre sollte auch die Website transportieren.

Hierbei hilft eine klar definierte Bildwelt mit Motiven die die Textaussagen stützen und Personen zeigen, mit denen sich Ihre Zielgruppe identifizieren kann.

Auch auf konsistente Gestaltung sollte verstärkt geachtet werden. Menschen mögen es einheitlich, auch im Internet!

Folgende Ratschläge sollten beachtet werden:

  1. Unterseiten: Ihre Unterseiten sind auf gleiche Art und Weise aufgebaut. Dadurch weiß der User wo er sich befindet und verliert sich auch bei komplexeren Inhalten nicht.
  1. Farbe&Schrift: Verwenden Sie die gleiche Farbpalette wie auch in offline-Kanälen und schaffen Sie klare Schrift-Hierarchien. Dadurch bildet die Webseite eine Einheit und kommunizert eine klare Botschaft an potenzielle Kunden.
  1. Funktionselemente: Zum Design einer Seite gehört auch die Gestaltung von Funktionselementen. Symbole, Slider, Animationen und Buttons sollten einheitlich sein, damit der User die damit verbundene Funktionalität intuitiv erkennt.

Und bitte.. Nicht alles was optisch geht und technisch machbar ist, ist sinnvoll. Das zeigt vorallem auch dieses Beispiel der “Worst Website Ever”.  Gestaltung muss ansprechen, sie muss gefallen und zum bleiben anregen aber Augen und Geist des Betrachters nicht überfordern.

Checkliste:

Auch hier schauen wir uns die wichtigsten Faktoren der Gestaltung als kurze Checkliste an:

  • Genug Weißraum (ruhiger, stimmiger Gesamteindruck)
  • Klar definierte Bildwelt
  • Lesbarkeit gewährleisten
  • Konsistenz (Einheitiches Corporate Identity)
  • Weniger ist oftmals mehr

5. SEO

Da ist sie nun, die optimale Website. Gute Struktur, tolle Benutzbarkeit mit sinnvollem Inhalt und professionellem Design – technisch einwandfrei. Es bleibt ein Problem: Davon ist alles hinfällig solange die Seite von potenziellen Kunden nicht gefunden wird.

Dafür sorgt das sogennante OnPage-SEO also Suchmaschinenoptimierung innerhalb Ihrer Website, welches dabei hilft den Robotern von Google & Co. Das Auslesen der Seite so einfach wie möglich zu machen.

Denn Google ist neben Ihren Usern den größte Einfluss da man dort mit konsequente Algorithmen die Website analysieren und  diese Faktoren in das Ranking einfließen lässt.

Bewertet wird nach Informationsgehalt, Umfang, Qualtität und Lesbarkeit.

Einige Hilfestellungen zum Thema Suchmaschinenoptimierung:

Keywords:

Recherchieren Sie bereits im Vorfeld, nach welchen Keywords Ihre potenziellen User suchen um Ihr Unternehmen zu finden und achten Sie beim Erstellen Ihrer Texte verstärkt auf deren Verwendung. Um so höher die Dichte eines Keywords umso besser das Ranking.

Erfüllen Sie die Kriterien der Suchmaschine:

Es gibt viele technische sowie Inhaltliche Tricks und Optimierung sowie Verschlagwortung und Beschreibungen die beim Erfüllen der SEO-Kriterien helfen.

Optimieren Sie Ihre Texte nicht zu 100% für die Suchmaschine

Bitte beachten Sie, dass Sie primär für Ihre User schreiben, und nicht für die Suchmaschine. Texte die rein auf SEO-Kriterien getrimmt sind, klingen schnell stumpf und unsinnig redundant.

Fazit:

Damit haben wir nun alle Bereiche im Ablauf der Website-Erstellung kurz beleuchten können. Zeit ein Fazit zu ziehen!

Kurze knackige Werbebotschaften aufgrund der niedrigen Aufmerksamkeitsspanne
Vs. Informationsportal mit viel Umfang um Suchmaschinen gerecht zu werden

Atemberaubende Designs die Vertrauen erwecken und begeistern
Vs. Hohe Ladezeiten die Ihre Besucher frustrieren und Suchmaschinen abwerten

Sie verstehen auf was ich hinaus will? Das Problem ist: Texte können nicht gleichzeitig kurz und lang, knackig und umfangreich sein. Ein Webdesign kann nicht gleichzeitig aufwändig und schlicht sein und dabei noch schnelle Ladezeiten aufweisen.

Solche Gegensätze gibt es in fast allen Bereichen der Webentwicklung und nur mit Kompromissen, Raffinesse und Getrickse muss man als Webdesigner die optimale Lösung für seinen Kunden finden.

Philipp Ludwig

Geschäftsführer Büro Blanko

pl@bueroblanko.de

0621 490 941 90

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